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Mentalmagier · Stuttgart

Ich lese keine Gedanken.
Ich höre nur genauer zu.

Was hier passiert, hat nichts mit Übersinnlichem zu tun. Und doch ist das Spiel damit – für mich und für die Zuschauer – etwas Besonderes. Es ist Handwerk: ein Gespür für Theatralik, eine geschulte Aufmerksamkeit für Sprache, Körpersprache, Gestik und Mimik, dazu Menschenkenntnis, Psychologie – und ja, auch Hypnose. Am Ende bleibt immer dasselbe Prinzip: genau hinschauen und genau zuhören. Auf das, was Menschen preisgeben, wenn sie überzeugt sind, nichts preisgegeben zu haben. Was genau den Unterschied zwischen klassischer Zauberkunst und Mentalmagie ausmacht, erkläre ich ausführlich auf der Seite Zauberei und Mentalmagie.

Diese Ehrlichkeit nimmt dem Abend nichts. Im Gegenteil: Sie macht ihn erst spannend. Wer weiß, dass es eine Erklärung geben muss, sucht sie – und findet sie trotzdem nicht.

Joachim Jögel lächelnd mit einer Klemmbrett-Requisite in der Hand

Der Anspruch

Niemand wird vorgeführt

Es gibt eine Sorte Zauberei, bei der jemand auf die Bühne geholt wird, damit der Saal über ihn lacht. Die finde ich furchtbar. Bei mir ist das Publikum nicht das Material, sondern der Mitspieler.

Konkret heißt das:

  • Niemand muss nach vorn, der nicht möchte
  • Es gibt keine Pointe auf Kosten eines Gastes
  • Wer mitmacht, sieht danach besser aus als vorher – nicht schlechter
  • Und wenn etwas schiefgeht, sage ich das, statt es zu überspielen

Das klingt nach Selbstverständlichkeit. Nach ein paar Abenden im Publikum anderer Künstler weiß man, dass es keine ist.

Wer sich bereit erklärt, mit mir ein mentalmagisches Experiment vor Publikum zu machen, schenkt mir damit einen unglaublichen Vertrauensvorschuss. Dieses Vertrauen aufs Spiel zu setzen, würde meinem Verständnis von Partnerschaft komplett widersprechen – und der Person, die hinter Magic, Mind & More steht: mir, Joachim Jögel. Ich möchte bei jeder Show mindestens so viel Freude haben wie das Publikum – und wie alle, die den Abend auf der Bühne überhaupt erst möglich gemacht haben. Am liebsten zeige ich meine Kunst nicht für, sondern mit den Menschen – nahbar, auf Augenhöhe, mit echter Freude am gemeinsamen Moment.

Der Weg

Wie es dazu kam

  1. 2019

    Die erste Bühne

    Premiere von „Am Anfang war…" bei einem Geburtstag am 13. April. Erstes durchgeprobtes Programm, erste Erkenntnis: Das Publikum merkt mehr, als man denkt.

  2. 2019

    Ein Gesicht für die Sache

    Eigenes Logo, Visitenkarten, Gewerbeanmeldung. Aus einem Hobby wird eine Sache, für die man Rechnungen schreibt.

  3. 2020

    Bilder

    Eine intensive Fotosession setzt die Lieblings-Illusionen in Szene. Lange unterschätzt – aber ohne Bilder passiert nichts.

  4. 2023

    Magic, Mind, Menü & More

    Die Verbindung von Küche und Bühne wird zum eigenen Format. Erste Dinner-Show mit „Farbenzauber".

  5. 2024

    70 Jahre „Zum Kube"

    Zwei Abende zum Jubiläum der Gaststätte in Großaspach, mit Nummern aus drei Programmen.

  6. Heute

    Aktuell fünf Programme

    Aktuell fünf parallel angebotene Programme im Spielplan, alle auch als Dinner-Show buchbar, dazu Specials wie ein Halloween-Abend bei „Lieblingsmensch" in Stuttgart – und über die Jahre unzählige Geburtstage und Hochzeiten, bei denen ich Gast sein durfte. Immer noch die Regel: Der beste Moment ist selten der geplante.

Die häufigste Frage nach der Show

„Wie machen Sie das?" – und darauf gibt es eine ehrliche Antwort, die niemanden zufriedenstellt: mit sehr viel Übung und sehr wenig Magie.

Die zweithäufigste Frage ist mir lieber: „Können Sie das auch bei uns?" Die Antwort darauf ist meistens ja.

Kennenlernen

Am besten reden wir kurz.

Ein Telefonat von zehn Minuten sagt mehr als jede Website. Danach wissen Sie, ob es passt – und ich weiß, was Ihr Abend braucht.